Internationale Presseschau
28.10.2013

Tansania will mehr am eigenen Gas verdienen

In einer weiteren Ausschreibung für Förderlizenzen möchte das ostafrikanische Land deutlich mehr Anteile für sich behalten. Auch die Bevölkerung soll investieren können. Internationalen Konzernen wie Statoil oder Exxon Mobil bleibt damit deutlich weniger als bei früheren Ausschreibungen.

Tansania schreibt bis Mai kommenden Jahres Beteiligungen an acht Gas-Förderfeldern vor der südlichen Küste und im See Tanganyika aus. Die Mehrheitsanteile an den Gebieten behält der staatliche Förderkonzern TPDC für sich, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Investoren können sich demnach nur noch mit maximal 35 Prozent an der Gasförderung beteiligen, deutlich weniger als bei früheren Ausschreibungen. 

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Die Regierung erwägt dabei auch, der eigenen Bevölkerung eine Beteiligung über Börsenpapiere zu ermöglichen. Tansanias Präsident Jakaya Kikwete rechnet bereits für 2018 mit dem Beginn der Förderung in den ausgeschriebenen Gebieten.

Statoil plant Flüssiggas-Terminal 

Im ostafrikanischen Land werden große Gasvorkommen vermutet. Im März hatten Norwegens Öl- und Gaskonzern Statoil und die britische BG Group die Offshore-Gasförderung vor der ostafrikanischen Küste ins Auge gefasst, inklusive dem Bau eine Flüssiggas-Terminals für über sieben Milliarden Euro. 

Tansania möchte dabei an den Erträgen der Konzerne mitverdienen. In drei Ausschreibungen hat das Land bereits 25 Verträge mit 17 internationale Energiekonzernen geschlossen, darunter die BG Group, Statoil, Brasiliens Petrobras, Shell und Exxon Mobil. Bei diesen Verträgen hat der Staat deutlich geringere Anteile.

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Redaktion
Keywords:
Internationale Presseschau | Erdgas | Statoill | BG Group
Ressorts:
Governance | Markets

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