Internationale Presseschau
11.10.2013

Streit zwischen US-Energieaufsicht und Barclays eskaliert

Barclays

Die US-Energieaufsicht macht beim Vorwurf der Strommarktmanipulation gegen Barclays ernst. Nachdem diese die 435-Millionen-Dollar-Strafe nicht bezahlen will, zieht die Behörde nun vor Gericht.

Im Juli hatte die Aufsichtsbehörde das britischen Bankhaus Barclays zu einer Strafe von 435 Millionen US-Dollar wegen Strommarktmanipulationen in Kalifornien verdonnert.  Barclays soll zwischen 2006 und 2008 die Preise auf dem kalifornischen Strommarkt manipuliert haben, um so gezielt ihren Derivatehandel zu begünstigen, so der Vorwurf der FERC. 

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Barclays hat die Strafe jedoch bis heute nicht beglichen, und damit bereits die Frist von 30 Tagen längst überschritten. „Wir wollen den Fall energisch anfechten“, hatte das Geldhaus bereits im Juli angekündigt.Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die FERC jetzt Klage vor einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht.  

Vor wenigen Wochen konnte sich der US-Bankenriesen JP Morgan in einem ähnlichen Fall mit der Energiebehörde auf einen Vergleich über 410 Millionen US-Dollar einigen. Wegen Rechtsstreitigkeiten verzeichnete JP Morgen nun im dritten Quartal einen Nettoverlust von 380 Millionen Euro.

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Daniel Seeger
Keywords:
Banken und Finanzinvestoren | Internationale Presseschau | Barclays | FERC | JP Morgan
Ressorts:
Finance | Governance

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