Öl und Gas
10.06.2014

Früherer Chesapeake-Chef wieder dick im Geschäft

Der frühere Chef des US-Schiefergasriesen Chesapeake, Aubrey McClendon, ist mit seinem neuen Unternehmen American Energy Partners wieder auf dem Weg an die Spitze. Für 4,25 Milliarden Dollar will er sich in Öl- und Gasfelder einkaufen.

Aubrey McClendon will mit seinem neuen Unternehmen American Energy Partners für 4,25 Milliarden US-Dollar seine Beteiligungen im Öl- und Gasektor erhöhen. Seit seinem Ausstieg bei Chesapeake hat McClendon laut Nachrichtenagentur Reuters für sein neues Unternehmen bereits zehn Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln sichern können, darunter von Energy and Minerals. Chef des Houstoner Private-Equity-Unternehmens ist John Raymond, Sohn des früheren Exxon-Mobil-CEO Lee Raymond.

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McClendon hatte 1989 die Schiefergasfirma Chesapeake mitgegründet und das Unternehmen als CEO nach eigenen Angaben zum zweitgrößten Gaskonzern in den USA aufgebaut. Wegen undurchsichtiger Kreditgeschäfte hatte die US-Börsenaufsicht SEC Ermittlungen gegen McClendon aufgenommen, im April 2013 räumte dieser seinen Chefposten. Bei Chesapeake hinterließ McClendon auch wegen der niedrigen Margen im Siefergasgeschäft rund 13 Milliarden Dollar an Schulden. 

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Daniel Seeger
Keywords:
Schiefergas | Chesapeake | Exxon Mobil | Erdgas | Öl und Gas | USA | Internationale Presseschau
Ressorts:
Finance | Markets

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