Solarenergie
09.08.2013

Aus für Giga-Solarprojekt in Serbien

Die serbische Regierung und der maltesische Projektentwickler SEPI lösen ihren Vertrag zur Installation eines der größten Solarprojekte weltweit. Es drohen Klagen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Der Bau mehrerer Solarparks in Serbien mit einer Leistung von zusammen einem Gigawatt ist gescheitert, gab der Projektierer Securum Equity Partners International (SEPI) am Donnerstag bekannt. Laut Angaben von SEPI stellte die Regierung keine geeigneten Flächen zur Verfügung. 

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Den Vertrag zur Installation des Parks schlossen SEPI und das serbische Energieministerium im Oktober 2012. Das maltesische Unternehmen wollte insgesamt 1,75 Milliarden Euro in den Bau von 100 Solarkraftwerken mit einer Leistung von je zehn Megawatt investieren.

Nach der Vertragsauflösung will das Unternehmen nun die serbische Regierung auf 160 Millionen Euro beim Internationalen Schiedsgericht in London verklagen. Die serbische Regierung will im Gegenzug, wie ein Regierungssprecher sagte, selber eine Klage gegen SEPI einreichen, da diese sich nicht an die Investitionsvereinbarungen gehalten hätten.

 
Dörte Thyes
Keywords:
Serbien | Projektfinanzierung | Securum Equity Partners International | Photovoltaik
Ressorts:
Finance | Markets

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